
Die Hamburger Kreativagentur Red Rabbit überzeugte mit ihrer Bewerbung und holte sich für 2004 den Titel 'Newcomer-Agentur des Jahres'. Selten zuvor hatte die Jury des Wettbewerbs derart übereinstimmend eine Werbeschmiede zum Sieger erklärt. Red Rabbit habe sämtliche Kriterien 'kreative Leistung' sowie 'Eigenwerbung und Darstellung' und 'wirtschaftlicher Erfolg und Agenturphilosophie' erfüllt, hieß es in der Begründung der Juroren, zu denen Kommuni-![]()
kationsexperten wie Samuel Helbling von der Werbewoche, Ludger Vornhusen (Nielsen Mediaresearch) oder Peter Wippermann (Trendbüro) zählten. 'Die Hamburger Agentur überzeugte mit einer außergewöhnlichen Präsentation, aussagekräftigen Kampagnen und einer erfolgreichen wirtschaftlichen Performance', heiß es aus der Fach-Jury. Die Arbeit von Red Rabbit wird auch mit Aufnahme in den Kampagnenteil des Jahrbuchs 2005 gewürdigt, wo die Agentur mit der mobilcom-Kampagne 'm-limit' und der BUND-Kampagne 'Sondermüll' zu sehen sein wird. Red Rabbit wurde im Mai 2002 mit einer Minderheitsbeteiligung des internationalen Networks Leo Burnett in Hamburg gegründet. Im April 2004 kauften die drei geschäftsführenden Gesellschafter Jochen Matzer, Dominik Monheim und Jan Fröscher die von Burnett gehaltenen Anteile zurück. Die inhabergeführte Agentur hat 20 Mitarbeiter und verzeichnete im Vorjahr ein Gross Income von 1,5 Millionen Euro.